Aktualisiert am 25.04.2018 um 15:16 Uhr MESZ

Frankfurt am Main/Bonn (spn) -

Mit einer Erhöhung der Leerverkaufs-Positionierung bei DEUTSCHE BANK (ISIN: DE0005140008, Ticker-Symbol: DBK) hat der Hedgefonds AQR Capital Management seine Short-Aktivitäten bei der Aktie hochgefahren.

Dabei hat das Unternehmen seinen Short-Anteil am ausgegebenen Aktienkapital von DEUTSCHE BANK um +0.09% ausgebaut. Dies geht aus einer Meldung hervor, die heute im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde. Auf der Basis der aktuellen Marktkapitalisierung der Aktie entspricht das einer Aufstockung der Position um 22.4 Mio Euro.

Nachfolgend eine Übersicht der in den vergangenen drei Monaten gemeldeten Netto-Leerverkaufspositionen bei DEUTSCHE BANK:

1.9%24.04.2018AQR Capital Management
0.47%16.04.2018Bridgewater

Kurs der DEUTSCHE BANK-Aktie: 11.94 EUR -2.09% (SP-Indikation, Stand: 25.04.2018 15:15:25)

Weitere Details zur DEUTSCHE BANK-Aktie:

ISIN: DE0005140008

Sektor: Finanzen

Heimat-Börse: Xetra

Bloomberg Ticker: DBK:GR

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Hintergrund: Leerverkäufer (auch Short-Seller genannt) sind dazu verpflichtet, ihre Netto-Leerverkaufspositionen offenzulegen, sofern sie gewisse Schwellenwerte überschreiten; das gilt auch bei Veränderungen oder einer Auflösung der Netto-Leerverkaufsposition. Eine Netto-Leerverkaufsposition liegt vor, wenn die Zahl der aktuell gehaltenen Short-Positionen zu einer Aktie die Zahl der gehaltenen Long-Positionen übersteigt. In Deutschland erfolgt die Offenlegung im elektronischen Bundesanzeiger und zwar bis spätestens 15:30 Uhr am nächsten Handelstag, an dem die Netto-Leerverkaufsposition entstanden ist oder verändert/geschlossen wurde.

Ein signifikanter Aufbau von Leerverkaufspositionen kann ein wichtiges Signal für Anleger sein, schließlich rechnen die Leerverkäufer mit fallenden Kursen. Umgekehrt kann ein verstärkter Rückzug eines Hedgefonds aus den Shortpositionen ein Indiz dafür sein, dass wieder mit steigenden Kursen gerechnet wird.

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