Aktualisiert am 13.06.2018 um 17:12 Uhr MESZ

Frankfurt am Main/Bonn (spn) -

Die Leerverkäufer des Hedgefonds AQR Capital Management haben den Rückzug aus ihrem Short-Engagement in den Aktien von GEA (ISIN: DE0006602006, Ticker-Symbol: G1A) angetreten.

AQR Capital Management hat seine Netto-Leerverkaufsposition in den GEA-Aktien von 0,99 Prozent auf 0,89 Prozent verringert. Dies geht aus einer Meldung hervor, die heute im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde. Auf der Basis der aktuellen Marktkapitalisierung der Aktie entspricht das einer Reduktion der Position um -6,2 Mio Euro.

Nachfolgend eine Übersicht der in den vergangenen drei Monaten gemeldeten Netto-Leerverkaufspositionen bei GEA:

0,89 Prozent12.06.2018AQR Capital Management
0,96 Prozent12.06.2018Marshall Wace
0,71 Prozent11.06.2018Capital Fund Management
0,59 Prozent25.05.2018WorldQuant

Kurs der GEA-Aktie: 32,28 EUR -0,6 Prozent (SP-Indikation, Stand: 13.06.2018 17:12:01)

Weitere Details zur GEA-Aktie:

ISIN: DE0006602006

Sektor: Industrie

Heimat-Börse: Xetra

Bloomberg Ticker: G1A:GR

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Hintergrund: Leerverkäufer (auch Short-Seller genannt) sind dazu verpflichtet, ihre Netto-Leerverkaufspositionen offenzulegen, sofern sie gewisse Schwellenwerte überschreiten; das gilt auch bei Veränderungen oder einer Auflösung der Netto-Leerverkaufsposition. Eine Netto-Leerverkaufsposition liegt vor, wenn die Zahl der aktuell gehaltenen Short-Positionen zu einer Aktie die Zahl der gehaltenen Long-Positionen übersteigt. In Deutschland erfolgt die Offenlegung im Bundesanzeiger und zwar bis spätestens 15:30 Uhr am nächsten Handelstag, an dem die Netto-Leerverkaufsposition entstanden ist oder verändert/geschlossen wurde.

Ein signifikanter Aufbau von Leerverkaufspositionen kann ein wichtiges Signal für Anleger sein, schließlich rechnen die Leerverkäufer mit fallenden Kursen. Umgekehrt kann ein verstärkter Rückzug eines Hedgefonds aus den Shortpositionen ein Indiz dafür sein, dass wieder mit steigenden Kursen gerechnet wird.

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