Aktualisiert am 25.05.2018 um 13:02 Uhr MESZ

Frankfurt am Main/Bonn (spn) -

Mit einer Verringerung der Leerverkaufs-Positionierung bei SAF-Holland (ISIN: LU0307018795, Ticker-Symbol: SFQ) hat der Hedgefonds CQS seine Short-Aktivitäten bei der Aktie abgebaut.

Dabei hat das Unternehmen seinen Short-Anteil am ausgegebenen Aktienkapital von SAF-Holland um -0,08 Prozent reduziert. Auf der Basis der aktuellen Marktkapitalisierung der Aktie entspricht das einer Reduktion der Position um -569,1 Tsd Euro. Dies geht aus einer Meldung hervor, die heute im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde.

Nachfolgend eine Übersicht der in den vergangenen drei Monaten gemeldeten Netto-Leerverkaufspositionen bei SAF-Holland:

1,25 Prozent24.05.2018CQS
0,79 Prozent24.05.2018Polygon Global
1,24 Prozent24.05.2018Angelo
0,88 Prozent03.04.2018BNP Paribas Paris

Kurs der SAF-Holland-Aktie: 15,69 EUR +0,13 Prozent (SP-Indikation, Stand: 01.01.1970 01:00:00)

Weitere Details zur SAF-Holland-Aktie:

ISIN: LU0307018795

Sektor: Zyklische Konsumgüter

Heimat-Börse: Xetra

Bloomberg Ticker: SFQ:GR

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Hintergrund: Leerverkäufer (auch Short-Seller genannt) sind dazu verpflichtet, ihre Netto-Leerverkaufspositionen offenzulegen, sofern sie gewisse Schwellenwerte überschreiten; das gilt auch bei Veränderungen oder einer Auflösung der Netto-Leerverkaufsposition. Eine Netto-Leerverkaufsposition liegt vor, wenn die Zahl der aktuell gehaltenen Short-Positionen zu einer Aktie die Zahl der gehaltenen Long-Positionen übersteigt. In Deutschland erfolgt die Offenlegung im Bundesanzeiger und zwar bis spätestens 15:30 Uhr am nächsten Handelstag, an dem die Netto-Leerverkaufsposition entstanden ist oder verändert/geschlossen wurde.

Ein signifikanter Aufbau von Leerverkaufspositionen kann ein wichtiges Signal für Anleger sein, schließlich rechnen die Leerverkäufer mit fallenden Kursen. Umgekehrt kann ein verstärkter Rückzug eines Hedgefonds aus den Shortpositionen ein Indiz dafür sein, dass wieder mit steigenden Kursen gerechnet wird.

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